„Es gibt kein Ziel, das ich nicht erreichen kann.“ Das ist die Haltung der jungen Ella, die sich in der Umbruchszeit vor der georgischen Unabhängigkeit mit Lehrern und Eltern anlegt, um herauszufinden, was die Wahrheit ist, warum die früher unantastbaren Bücher nun im Müll landen – und was hinter den furchtbaren Aktionen der Mchedrioni-Truppen steckt.

Doch gerade als ihre Studentenzeit sie weiter voranbringt als souveräne Frau, geschieht ein schrecklicher Unfall. Sie bleibt gelähmt im Rollstuhl und muss sich zurechtfinden im Alltag einer Gesellschaft, die mehr Tabus und eingefahrene Rollenbilder kennt, als Ella ertragen kann. Der ebenfalls gelähmte Data hilft ihr und steht ihr bei in der Suche nach einem selbstbewussten Umgang mit ihrem Schicksal, bis sie erfährt, dass gerade er ein hoher Mchedrioni-Kämpfer war.

Der beliebten Autorin Shorena Khukhua gelang mit ihrem von Tamar Kotrikadse übersetzten Werk in ihrer Heimat ein Achtungserfolg und eine Sympathiewelle von interessierten Lesern. Die Autorin setzt sich für Bildung, Menschenrechte und die Stärkung von Frauen in ihrem Land ein.