Erinnerungen an die Vertreibung

… Wer der Erzählung gefolgt ist, wird an die Verschleppung der Slowenen aus Kärnten nie mehr mit jener Beliebigkeit und Kälte denken können, die dem lediglich objektiv geschilderten Wissen über Geschichte oft zukommt … (Paul Parin, Die Wochenzeitung)

… Er hat, mit großer Behutsamkeit und Ernsthaftigkeit, versucht, sich an das Kind zu erinnern, das er damals war – und er tut es mit literarischen Mittel. Er berichtet nicht nur über das Geschehene, sondern er erzählt, er versucht, Stimmungen und Gefühle wiederzugeben … (Klaus Amann, ORF – Ex Libris)

… Der Blickwinkel des Buben, des “tumben” Toren, diese Froschperspektive, paßt gut zu der Tatsache, dass für uns heute vieles damals Geschehene kaum zu verstehen ist … Ein notwendiger Beitrag zum Verständnis aktueller politischer Probleme in Kärnten … (Karl Fahringer, 1000 und 1 Buch)

… Ein berührendes, ein ernstes Buch, das nachdenklich macht und machen soll. Das Ergebnis einer Erinnerungsarbeit durch Wiedervergegenwärtigung traumatischer Kindheitserlebnisse … (Peter Paul Wiplinger, Die Furche)

… Ohne Pathos, späte Wehleidigkeit oder Rachegelüste wird sondiert und selektiert, was von den peinvollen Kindheitserfahrungen im Rückblick bedeutsam geblieben ist … (Arno Rußegger, www.literaturhaus.at)

…. Andrej Kokot aber, heute ein angesehener Lyriker, hat den “bedeutenden Tag” nicht vergessen, ihn nach sechzig Jahren aus dem Gedächtnis heraufgeholt und in einem stillen Buch minuziös protokolliert … (Karl-Markus Gauß, Neue Zürcher Zeitung)

… ein Stück österreichische Gegenwartsliteratur, die sich mit “Vergangenheitsbewältigung” befasst, wenn es so etwas überhaupt gibt … (Literatur und Kritik)

… und wie viel genauer und viel tiefer und viel unschuldiger er das schildert, als der italienische Film La vita é bella … Lesen Sie gefälligst! … (Peter Handke)